I Love London {Guide} Part V

Tag 7 

An Tag 7 haben wir wieder einen Ausflug gemacht. Wir wussten im Vorfelde bereits, dass wir nur Cambridge ODER Oxford schaffen würden – und entschieden haben wir uns schließlich für Oxford. Meine Mitbewohnerin war vor einiger Zeit in Cambridge und schwärmt davon – ich schwärme unheimlich von Oxford, sodass sich beide Städte sehr lohnen.  Soweit ich das überblicken kann, gibt es in Cambridge wohl mehr von den schönen alten Gebäuden, in Oxford gibt es dafür als kleine Pause zwischendurch tolle Einkaufsmöglichkeiten in einer richtig (erstaunlich großen) modernen Einkaufsstraße.
Wenn ihr die Zeit habt, würde ich auf jeden Fall einen Ausflug machen – wohin, das entscheidet ihr am besten nach Lust und Laune.

Nach Oxford kommt man entweder mit dem Bus (es gibt dort extra Shuttle-Busse, die z.B. von der Victoria Station aus fahren) oder mit dem Zug (von der Waterloo-Station aus). Per Zug dauert ca eine Stunde, mit dem Bus müsst ihr je nach Verkehrslage noch mindestens 30 Minuten oben drauf rechnen.

Oxford selber ist wunderschön – es gibt diese alten Colleges, in denen man diese wunderschönen alten Gebäude hat – und auf der Wiese davor eine ganze Menge Studenten, die in der Sonne lernen. Noch nie hatte ich bei einer Universität so sehr das Bedürfnis, dort studieren zu wollen. In Oxford selber werden z.B. 2-stündige Sightseeing-Touren zu Fuß angeboten (kostenlos!). 2 Stunden waren uns dann aber zu viel, so dass wir auf eigene Faust losgewandert sind. Die Stätte, in der wieder etwas von Harry Potter gedreht wurde, war leider geschlossen, trotzdem haben wir so so so schöne Gebäude gesehen. Herrlich! Lohnt sich auf jeden Fall!
Abends waren wir übrigens wieder im Soho essen: dieses Mal verschlug es uns zu „Banana Tree“ (ebenfalls in der Wardour Street). Auch das Restaurant ist absolut zu empfehlen! Ihr solltet einfach generell mal abends durch Soho wandern und schauen, wonach euch der Magen steht. Dort gibt es so viele leckere, tolle Restauraunts. 

Tag 8

Den letzten Tag haben wir uns für Shoppen aufgehoben. Gleich am ersten Tag waren wir ja bereits einmal in der Oxford Street bzw. Regent Street – aber da wussten wir bereits, das so ein kleiner viertel Tag nicht einmal ansatzweise ausreichte. Dementsprechend sind wir dann am letzten Tag nochmal schön shoppen gewesen. Zwischendurch haben wir uns übrigens einen leckeren Smoothie von Pret a manger geholt (die Smoothis sind dort wirklich wirklich lecker) und haben uns bei Marble Arch in den Bus Nr. 23 gesetzt. Wenn man dort bis zur Liverpool Street fährt (Endhaltestelle) hat man einen wunderschönen Überblick und kommt an vielen wichtigen Orten in London vorbei, ohne unnötig Geld für eine Bus-Stadtrundfahrt zu zahlen. Wenn ihr also zwischendurch eine Pause braucht: die Linien 23 und 15 sind wirklich tolle Linien!

Diese Fotos sind eigentlich bereits am Vorabend entstanden, aber so etwas könnt ihr genauso gut an eurem letzten Tag machen: wir haben die letzten Sonnenstunden genutzt und haben uns ein wenig „London by Night“ angeschaut. Gestartet sind wir am St. James Parc, dann sind wir die Straße runter zum Big Ben gelaufen und haben dort gewartet, bis es dunkler wird.

St. James Parc

Big Ben & Themse

London Eye

Zuletzt waren wir dann bei der Tower Bridge. Das war eine kleines Abenteuer, da die direkte Sicht vom Tower aus leider schon zugesperrt war. Wir mussten uns dann mit einem Platz auf einem der Boot-Stegs begnügen, was im Endeffekt aber dann doch erstaunlich gut funktioniert hat. 

Unser London Plan im Überblick

Damit ihr nochmal auf einem Blick wisst, was wir wann gemacht habt & so vielleicht eure eigenen Pläne anpassen könnt, kommt hier ein kleiner Kurzform-Plan mit meinen Tipps :)
Tag 1 
– National History Museum
– Victoria & Albert Museum; wenn noch vorhanden: Ausstellung „Wedding Dresses“ (Tipp)
– Shoppen in der Oxford & Regent Street

Tag 2
– Frühstück in der Orangery / Kensington Palace (Tipp)
– Kensington Palace; wenn noch vorhanden: Ausstellung „Fashion Rules“ (Tipp)
– Kensington Gardens
– Tower of London & Tower Bridge
– St. Pauls Cathedral & Millenium Bridge
– Essen im Wahaca (Tipp)

Tag 3
– Royal Court of Justice
– Big Ben & Houses of Parliament
– Horse Guards, Downing Street
– Trafalgar Square, St. James Parc, Buckingham Palace
– Notting Hill, Portobello Road; Shop „Darcy“ (Tipp)

Tag 4
– Windsor Castle

Tag 5
– King’s Cross & Platform 9 3/4 (Tipp)
– Warner Bros. Studio Tour (Tipp)
Tag 6
– Westminster Abbey
– Covent Garden
– BB Bakery Covent Garden (Tipp)
– Sherlock Holmes Museum (Tipp)
– North Gower Street (Drehort von BBC „Sherlock“)
– Themsenfahrt nach Towerhill
– Musical: Wicked (Tipp)
Tag 7
– Ausflug nach Oxford (unbedingt machen)
– Essen im Banana Tree (Tipp)
– London by Night
Tag 8
– Shoppen in der Oxford & Regent Street; Bus Tour mit Nr. 23
Ich hoffe, euch hat die kleine Reihe gefallen und ihr konntet ein paar Anregungen für euren eigenen London-Urlaub planen.

I Love London {Guide} Part IV

Tag 4

Heute gibt es gleich drei Tage in einem Post. Da wir am Samstag Abend noch bei einer Freundin den ESC geschaut haben, ging es Sonntag erst relativ spät für uns los. Eigentlich hatten wir vorgehabt, am Sonntag die Vintage-Märkte in der Brick Lane, sowie Candem Market & Covent Garden zu besuchen. Wenn ihr über einen Sonntag in London seid, solltet ihr das auch unbedingt machen. Wir haben uns dann aber doch umentschieden und sind stattdessen ins Windsor Castle gefahren. Dort kommt man ganz bequem mit dem Zug hin (soweit ich mich nicht irre von der Paddington Station aus). Erkundigt euch einfach an einem Schalter oder im Vorfelde über das Internet, wenn ihr ebenfalls einen Ausflug dorthin plant. 
Einmal im Windsor Castle angekommen, kann man sich – insbesondere beim Anblick der State Apartments – nur sehr schwer vorstellen, dass hier tatsächlich Menschen wohnen. Das Schloss ist unheimlich groß und beeindruckend und wirklich schön. Ein Ausflug hierher lohnt sich auf jeden Fall! Übrigens, in vielen Sightseeing-Stätten gibt es oft Studenten- oder Schülerpreise. Solltet ihr also Student oder Schüler sein (oder vielleicht sogar schon ein Senior?), dann vergesst eure Ausweise dazu nicht. Die Attraktionen in London sind nicht wirklich günstig und so könnt ihr das eine oder andere Pfund sparen.
Abends waren wir übrigens wieder im Wahaca essen, sodass ich euch hier keinen neuen Tipp geben kann.

Tag 5

Der nächste Tag ist ein absoluter Fangirl-Tag und ihr könnt diesen Tag getrost streichen, wenn ihr keine Harry Potter Fans seid. Jedem, der Harry Potter mag, würde ich den Tag sonst aber unbedingt empfehlen! Gestartet sind wir morgens am King’s Cross Bahnhof. Während man vor einigen Jahren noch suchen musste und in die hinterste Ecke des Bahnhofs laufen musste, um Gleis 9 3/4 zu finden, sieht man ihn heute gleich auf dem ersten Blick: direkt in der großen Halle. Inzwischen ist das eine richtige Touri-Attraktion geworden. Wer seinen Hausschal nicht dabei hat, kann sich nämlich dort schnell einen ausleihen und ein wehendes „Ich-renn-durch-die-Wand-weil-ich-den-Hogwarts-Express-noch-erreichen-muss“-Foto machen.
Nach King’s Cross ging es für uns dann nach Euston. Von diesem Bahnhof aus fuhr nämlich ein Zug nach Watford Junction, der uns direkt ins Paradies geführt hat: Zur Warner Bros. Studio Tour London. Hier sind insgesamt zwei riesige Hallen und ein Außengelände komplett gefüllt mit Requisiten, Bühnen & Gegenständen aus den Filmen. Ich möchte gar nicht zu viel verraten, falls es hier Leute gibt, die da unbedingt hinwollen und sich die Überraschung nicht verderben lassen möchte. Ihr solltet aber auf jeden Fall die Green-Screen-Besenflüge und die Zauberduell-Choreografie mitmachen, euch unbedingt (!!) einen Audio-Guide besorgen und dem Fanshop einen Besuch abstatten. 
Achtung! Die Tour muss man im Vorfelde buchen – direkt dort bekommt man keine Tickets und der Weg war umsonst. Für alle, die dorthin möchten, habe ich euch hier den Link herausgesucht. Bucht ruhig mehrere Tage im Voraus, damit ihr an eurem Wunsch-Tag zur Wunsch-Zeit auch noch Karten bekommt.
Am Abend haben wir übrigens dem Leicester-Square noch einen Besuch abgestattet – zufällig war an dem Abend dort die X-Men Premiere. Falls ihr für Anstehen & Warten zu haben seid, schaut doch einfach mal nach: vielleicht ist zu eurer Urlaubszeit gerade ebenfalls eine große Film-Premiere in London & ihr habt die Chance, euren Lieblingsstar Live zu sehen.

Tag 6

An Tag 6 sind wir früh aufgestanden, denn wir hatten eine Mission: als wir einige Tage zuvor die Westminster Abbey besuchen wollten, hatten uns die riesigen Schlangen abgeschreckt. Wir sind also ganz früh aufgestanden und waren somit eine der ersten, die die Abbey besuchen konnten. Nehmt euch dafür auch unbedingt Zeit – die Abbey ist unglaublich beeindruckend. 
Direkt danach hatten wir dann tatsächlich Zeit gefunden, um den Covent Garden zu besuchen. Es war überhaupt nicht voll, weil wir nicht zu den „üblichen“ Zeiten dort waren, was letztendlich aber sehr angenehm war. Dort konnten wir dann auch unsere beiden Mitbringsel für unsere Eltern einkaufen.
Und hier kommt schon der nächste Tipp: ganz in der Nähe vom Covent Garden liegt die „BB Bakery Covent Garden“ (6-7 Chandos Place) mit zauberhaften Cupcakes und zuckersüßen Küchlein. Wenn ihr eine Pause benötigt und Lust auf etwas Süßes habt, schaut dort unbedingt vorbei.
Anschließend haben wir uns auf den Weg gemacht und sind in die Bakerstreet gefahren. Dies ist zwar vorrangig ebenfalls ein Fangirl-Tipp, aber auch wenn ihr bisher von Sherlock Holmes noch nicht gebannt worden seid, ist das Museum definitiv ein Besuch wert – danach seid ihr nämlich ganz sicher Sherlock-Holmes-Fans. Das Museum liegt in 221b BakerStreet – die Karten können im Shop nebenan gekauft werden. Wir hatten scheinbar Glück mit den Wartezeiten, offenbar sind dort desöfteren Schlangen vor dem Museum.
Das Muesum ist unheimlich süß: es ist so aufgebaut, wie Sherlocks Wohnung zu seinen Zeiten ausgesehen hätte. Die Macher des Museums haben sich scheinbar jedes Buch doppelt und dreifach durchgelesen, denn jedes erwähnte Detail in den Bücher stimmt im Museum überein. Ihr könnt dort alles anfassen und euch in schöner Umgebung ins Gästebuch eintragen.
Und für alle Fans der BBC-Serie „Sherlock“: ganz in der Nähe (nur 2 Stationen weiter) liegt die North Gower Street, in der die BBC-Baker-Street liegt. Dort steht nicht nur „Speedy’s Cafe„, sondern direkt daneben auch die Tür aus der Serie.
Am selben Tag haben wir dann noch eine Themsenfahrt unternommen. Nicht, wie ursprünglich geplant bis nach Greenwich (Zeitgründe, ihr kennt das ja schon), sondern nur bis zum Tower Hill. Hat sich trotzdem gelohnt und es ist wirklich schön, London vom Fluss aus zu sehen. 
Und dann gibt es noch einen weiteren Muss-Tipp für euch:
Am Leicester Square gibt es den „Half Price Ticket Booth“ (passt auf, dass ihr das Original direkt auf dem Platz erwischt und nicht unbedingt einen der Shops, die in den Straßen drumherum liegen). Dort gibt es günstig Musical-Karten. Denn Musicals gibt es in London wirklich viele. Geht einen Tag vorher oder auch am selben Tag dorthin, schaut euch an, welches Musical euch interessiert und los gehts! 
Wir haben uns abends Wicked angeschaut – und es war einfach toll!
Und einen Musical-Besuch solltet ihr einplanen, egal wie lange ihr in der Stadt seid. Abends habt ihr vermutlich eh nicht mehr so viel vor.

I Love London {Guide} Part III

Tag 3

Weiter geht es mit Tag 3. Wir sind die gesamte Zeit über in London sehr viel gelaufen – man erreicht zwar auch alles super mit der Underground oder den Bussen, unsere Routen waren aber oft so ausgelegt, dass man alles bequem und einfach in einem Rutsch zu Fuß erreichen konnte. 
Übrigens. Der absolute Geheimtipp, für alle, die bei den Bussen genauso hilflos sind wie wir: Die (mir bekannte) einzige Möglichkeit, in London an Bus-Maps zu kommen (Underground-Maps gibt es an jeder Station) ist bei der Endhaltestelle Liverpool-Street (23er Buslinie). Dort gibt es einen Schalter mit einem sehr netten Menschen, der euch gerne Bus-Maps aushändigt, wenn ihr lieb danach fragt. 
Besorgt euch die Maps unbedingt am Anfang – dann könnt ihr (wenn ihr nicht mit Hardcore-Wanderfüßen ausgestattet seid) im Hotel eure Strecken lieber mit dem Bus, als mit der Underground planen: dadurch seht ihr viel mehr von London!

Unser erste Stopp am dritten Tag hat uns direkt zum Royal Court of Justice geführt. Als Juristin musste ich mir das natürlich anschauen, aber auch für Menschen, die damit nichts am Hut haben, sind die Gerichtsgebäude allgemein sehr schön anzuschauen und definitiv einen Besuch wert.

Vom Royal Court of Justice ging es dann direkt zum Big Ben & Houses of Parliament. Ihr erinnert euch an mein erstes London-Guide Foto? Mit dem Handherz und dem Big Ben? Ja. Die Hand gehört meiner Schwester – wir standen da eine gefühlte Ewigkeit, ich mit meiner Kamera auf ihre Schultern gestützt, sie mit lahmen Armen, weil sie so ewig die Herzhand halten musste, bis es gut aussah. „Links! Nein, weiter unten! Stopp, nicht so weit links, ein bisschen nach rechts! Ja warte! Nein, noch ein bisschen nach oben.“  Ihr könnt euch vorstellen, wie wir von den Leuten angeschaut wurden.

Vom Big Ben aus kann man dann ganz bequem die große Straße Richtung Trafalgar Square nehmen. Dort kommt man nämlich direkt an zwei tollen Sightseeing-Standarts vorbei: der Downing Street (von der man von der Straße aus aber leider nur sehr wenig erkennen kann) und an den Horse Guards.

Beim Trafalgar Square liegt übrigens auch die National Gallery, in die wir es aus Zeitgründen (überraschend, ich weiß) leider nicht mehr geschafft haben. Wir wären aber wirklich gerne & wenn ihr mehr Zeit habt und euch für Gemälde interessiert, geht dort unbedingt rein.

Und auch vom Trafalgar Square kommt man ganz bequem zu Fuß zur nächsten Station: Die, die wir die Hochzeit von Kate & William im Fernsehen live verfolgt haben, werden die große Straße vom Trafalgar Square zum Buckingham Palace sofort erkennen. Ich würde an eurer Stelle aber nur kurz auf der Straße laufen und lieber links in den St. James Parc abbiegen. Von dort aus kommt ihr nämlich auch ganz bequem zum Buckingham Palace und habt einen wunderschönen Blick. Hier wäre auch ein guter Moment, um einen Lunch zu halten. Vielleicht mit selbstgemachten oder mitgebrachten Sandwiches? Falls ihr das vorhabt, wünsche ich euch auf jeden Fall besseres Wetter als uns.

Am gleichen Tag ging es für uns noch weiter nach Notting Hill. Notting Hill ist ein wunderwunderschönes Viertel – nicht nur, weil es aus dem gleichnamigen Film bekannt ist. Hier gibt es überall wunderschöne Häuschen (zumindest, wenn man seinen Blick auf den ersten beiden Stockwerken behält)

Ganz besonders schön finde ich die vielen bunten Häusschen. Von schönen blau-türkis-Tönen bis zu Regenbogenfarben oder roten Farben findet ihr hier alles. In Notthing Hill selber solltet ihr auf jeden Fall in der Portobello Road vorbeischauen – am besten zu einer Zeit, in der der riesige Flohmarkt noch im Gange ist. Hier könnt ihr euch durch ganz viel Trödel, Antiquitäten und SchnickSchnack stöbern. 
Einen Essens-Tipp habe ich für diesen Tag bisher noch nicht für euch: Dafür einen kleinen Shopping-Tipp: in der Portobello Road gibt es einen zauberhaften Laden, in dem Elfen und Feen einkaufen würden, wenn es sie geben würde. Der Laden nennt sich „Darcy“ und dort findet ihr zauberhafte Röcke, Jacken, Kleider, Hosen, Oberteile, einfach alles im zarten Rosa, Cremé und Weiß. Ich selber konnte nicht an einem verzierten Haarreifen vorbei gehen – der musste einfach mit. Unbedingt anschauen!

I Love London {Guide} Part II

Tag 2

Auch am Tag 2 hatten wir wieder einiges auf dem Plan stehen. Der Tag war außerdem ein ganz besonderer Tag: meine Schwester hatte nämlich Geburtstag. Ich habe schon im Vorfelde ein paar tolle Tipps von einigen Bloggerinnen bekommen, wo man besonders gut essen bzw. frühstücken kann. Ich wollte meine Schwester an ihrem Geburtstag nämlich unbedingt zu einem leckeren Frühstück einladen.

Entschieden habe ich mich schließlich für die Orangery im Kensington Palace. Das Praktische für alle Planer vorne weg: den Tisch kann man problemlos über das Internet (auch mit wenigen Englisch-Kenntnissen) reservieren. Ich habe das ausprobiert und es hat super und ohne Probleme funktioniert.

Die Orangery liegt direkt neben dem Kensington Palace (Mit der Underground kommt man dort gut z.B. von der Haltestelle „South Kensington“ hin) Auf dem Weg dorthin kann man sich dann nämlich schon gleich ein wenig in den Kensington Gardens ansehen.

In der Orangery selber ist es wunderschön – total lichtdurchflutet, angenehme Temperatur, hohe Wände. Das Frühstück ist nicht wirklich günstig, aber für den Ort und die Umgebung noch absolut im Rahmen. Außerdem ist es wirklich lecker – was ihr unbedingt ausprobieren solltet ist der selbstgepresste Orangensaft. Eigentlich ein absolutes Muss in der „Orangery„.

Von der Orangery aus sind wir direkt weiter in den Kensington Palace gegangen. Ich habe irgendwo gelesen, dass man sich im Kensington Palace viel besser vorstellen kann, dass hier tatsächlich Menschen leben, als im Windsor Castle & ich finde, derjenige hat recht. Zur Zeit ist dort eine wunderschöne Ausstellung mit verschiedenen Kleidern von Queen Elizabeth, Margaret & Diana. Auch hier gilt: wer Fan von schönen Kleidern ist, sollte sich das auf keinen Fall entgehen lassen. Außerdem wird hier wirklich gut die englische Thronfolge erklärt.

Nach dem Kensington Palace sind wir weitergezogen zum Tower of London. Im Tower selber haben wir uns vor allem die Kronjuwelen, die Foltermethoden & natürlich den White Tower angeschaut – für viel mehr hatten wir leider kaum Zeit. Für den Tower solltet ihr euch also auf jeden Fall einiges an Zeit einplanen.

 Direkt neben dem Tower of London liegt schon das nächste Standart-Sightseeing-Muss: die Tower Bridge. Wartet ruhig mal ab, bis ein großes Schiff durchfährt, dann öffnet sie sich nämlich. Man kann über die Brücke auch rüberspazieren, den besten Blick hat man meiner Meinung nach aber vom Tower-Ufer.
Die letzte Foto-Station an dem Tag war schließlich die St. Pauls Cathedral, in der (anders als Kate & William) Diana und Charles damals geheiratet haben. Als wir dort waren, war die Cathedral leider schon geschlossen, von außen ist sie aber auf jeden Fall ebenfalls wunderschön. Und übrigens: direkt neben der St. Pauls Cathedral liegt die Millenium-Bridge, die einige von euch vielleicht aus den „Harry Potter“ Filmen kennen. 

Danach haben wir uns mit einer Freundin meiner Schwester getroffen & sind im „wahaca“ (Soho, Wardour Street) essen gegangen. Uns hat es dort so sehr geschmeckt, dass wir von insgesamt acht Abenden drei Mal dorthin gegangen sind. Das Wahaca ist also ein guter Tipp für jeden, der mexikanisch mag!

Danach waren wir noch Cocktails trinken im „Barrio central“ und im „coach & horses“ – beides ebenfalls ganz in der Nähe vom Wahaca. Ihr solltet generell unbedingt an einem Wochentag-Abend durch Soho o.Ä. ziehen und euch in einen Pub treiben lassen. 
Nach Feierabend sind dort nämlich Unmengen an Menschen auf den Straßen & in den Pubs anzutreffen, die sich nach der Arbeit noch ein Bier oder so zusammen gönnen. Toll <3

I Love London {Guide} Part I

Ich bin wieder zurück! Einige von euch werden sicher gar nicht mitbekommen haben, dass ich weg war und wo ich war: Anfang dieses Jahres habe ich immer öfter Leute gesehen, die einfach spontan für einige Tage in eine andere Stadt weggefahren sind. Und jeder von euch kennt sicherlich dieses Gefühl „Ich möchte weg! Ich möchte einfach nur verreisen!
Also habe ich mir meine Schwester geschnappt und im März haben wir dann relativ spontan einen Kurzurlaub in London gebucht – und zwar für ganze acht Tage. Und über diesen Urlaub möchte ich euch nach und nach berichten. 
Ich bin jetzt wieder da, hatte die allerschönste Zeit überhaupt und acht wundervolle Tage in London verbracht. London, Londonliebe. Unser Zeitplan war relativ stressig und relativ voll, aber wir haben fast alles geschafft, was wir uns vorgenommen haben. Und weil ich unseren Plan eigentlich wirklich gut finde & denke, dass sich da einige von euch orientieren können, stelle ich euch in den nächsten Tagen und in den Posts unseren Plan vor. 
Er hat viele typische Attraktionen dabei, aber auch einige etwas speziellere Dinge, die aber euch durchaus interessieren können. 
Je nach Größe/Umfang des Tages werde ich pro Post 1 – 2 Tage vorstellen. Ich hoffe, ihr habt Lust auf den Guide und es verschlägt euch auch ganz ganz bald nach London

Tag 1 

Wir sind sehr früh aus Hamburg aus losgeflogen und kamen dementsprechend sehr früh auch schon in London an und hatten demnach schön Zeit, um gleich am ersten Tag schon einige Stationen abzuklappern. Direkt von unserer Unterkunft aus ging es zur Exhibition Road. Wir hatten uns im Vorfeld schon überlegt, dass wir uns gar nicht so viele Museen anschauen wollten – diese zwei, die wir am ersten Tag besucht haben, lohnen sich aber auf jeden Fall immer.
Der erste Halt war das National History Museum. Das Gebäude ist nicht nur von außen wunderwunderschön. Man tritt um die Ecke und auf einmal ragt es so riesig und schön vor einem auf. Auch von innen kann es sich absolut sehen lassen. Als wir dort waren, waren sehr sehr viele Kinder und Schulklassen da, trotzdem konnten wir gemütlich durchschlendern und uns die Sachen anschauen, die uns am meisten interessiert haben. Ihr müsst unbedingt die Rolltreppen-Fahrt in die Erde mitmachen.    
 


 National History Museum

Vom National History Museum ging es direkt weiter in das Victoria & Albert Museum, das nur wenige Meter weiter davor entfernt liegt. Wie auch im National History Museum ist hier der Eintritt frei. Dafür kann man eine unglaublich riesige Kunst-Sammlung bestaunen mit Gegenständen aller Art. Uns zog es aber vor allem zu einer Ausstellung, die zur Zeit im V&A Museum zu bestaunen ist: Die „Wedding Dresses 1775 – 2014“ Ausstellung. Für diese musste man zwar 8 Pfund Eintritt zahlen – sie war es aber jeden Cent wert. Wer schöne Kleider mag und sich diese gerne anschaut und vor allem die Entwicklung der Hochzeitskleider von 1775 an bis heute spannend findet, der sollte sich die Ausstellung unbedingt anschauen. Dabei waren u.a. Kleider von Kate Moss oder Sarah Jessica Parker in Sex and the City. Wow wow wow!


Wedding Dresses 1775 – 2014 im Victoria & Albert Museum  

Direkt vor dem V&A haben wir gleich eine schöne Telefonzelle mit schönem grünen Hintergrund entdeckt, sodass es dort gleich das erste „Ich-steh-in-der-Telefonzelle-und-tu-so-als-würde-ich-telefonieren„-Shooting gab. Definitiv ein – wenn auch kleines und schnelles – Muss !

Da wir nach dem Flug und den beiden Museen schon etwas kaputt waren, ging es dann „nur noch“ in die Oxford Street, um schon einmal erste Shop-Besichtigungen zu betreiben. Was ich persönlich an London so wunderschön finde, sind die vielen unglaublich süß gestalteten Geschäfte & Pubs oder Restaurants (wie z.B. auf dem oberen Bild). Ich habe mich dabei schon gleich am ersten Tag in diese Stadt verliebt und würde eigentlich sofort gerne wieder zurück.

Übrigens. 
Gegessen haben wir an diesem Tag direkt nach dem National History Museum in der „Cremerie & Crepérie„, die dort ganz in der Nähe ebenfalls in der Exhibition Road lag. Die herzhaften Crepés waren erstaunlich gut und wirklich sättigend für den weiteren Tag. Also durchaus ein Tipp zum Essen.
Und weil ich jetzt schon so viel geschrieben und gezeigt habe, bleibt es beim ersten Post beim ersten Tag. Die weiteren folgen bald