{Veggie} Salat-Pizza & ein paar Gedanken

Zur Zeit schwirren mir einige Gedanken zu meinem Blog durch den Kopf und anstatt sie – wie usprünglich geplant – in einem extra Post zu schreiben, schreibe ich sie einfach hier und jetzt, nämlich dann, wenn es noch näher scheint, da ich mir seit dem letzten Post wieder ordentlich Zeit gelassen habe.

Wie ihr vielleicht noch wisst, hatte ich mir Anfang des Jahres vorgenommen, regelmäßiger zu posten. Dass das bisher nicht gut geklappt hat, habe nicht nur ich sondern auch ihr mitbekommen. Dabei fehlt es mir zur Zeit eigentlich nicht an Themen. Ich war öfters draußen & habe schöne Fotos gemacht – weitere Fotoideen sind auch bereits vorhanden; ich habe vor einiger Zeit ein weiteres tolles Krimidinner gefeiert, über das ich noch berichten möchte; mir hat auch endlich Warner Bros. geantwortet, sodass ich die Freigabe für das Hogwarts-Dinner habe und euch das fertige Spiel auch kostenlos zum Download anbieten kann; mein Memorybook ist wieder beträchtlich gewachsen und ich habe euch noch nicht einmal den April vorgestellt; ich habe neue Rezepte ausprobiert und generell viel Schönes in meinem Leben zur Zeit. 

Irgendwann habe ich mich also gefragt, warum ich eigentlich nicht dazu komme, all das in schöne Posts zu bringen & warum es gefühlte 10000 Jahre dauert, bis ich endlich dazu komme, alle lieben Kommentare zu beantworten. Kurze Zeit hatte ich das Gefühl, dass ich gar keine richtige Lust mehr auf das Bloggen haben müsste – sonst würde ich doch viel mehr Zeit investieren, oder nicht?!
Ich hatte sogar kurz mit dem Gedanken gespielt, den Blog aufzugeben. Doch dann dachte ich mir: „Nee! Dann fehlt etwas“ 

An anderen Tagen hingegen hatte ich immer das Gefühl, genug getan zu haben, bis ich mir dann wieder in Erinnerung rufen musste: Nur weil du jeden Tag bei Instagram unterwegs bist & Bilder siehst und Bilder machst,  hat das nichts mit dem Blog zu tun. Auf dem Blog ist nämlich gar nichts passiert. 

Was will ich eigentlich hiermit sagen? Ich weiß es auch nicht so richtig, fest steht nur, dass ich noch große Lust auf das Bloggen habe, es nur irgendwie nicht schaffe, mir genug Zeit dafür zu nehmen. Wenn ihr hier also weiterhin nur unregelmäßig mit Posts versorgt werdet, dann tut es mir sehr leid – ich versuche, mir mehr Zeit zu nehmen, es kann aber auch genauso gut so weiter gehen wie bisher. 
Ich hoffe, ihr versteht es also und seid mir nicht allzu böse, wenn ich wieder etwas länger benötige, um eure Kommentare zu beantworten und den nächsten Post online zu stellen. 

Ich werde es in der nächsten Zeit mal mit dem Vorplanen probieren, dass sowieso schon viele Blogger so machen. Sprich: an einem freien Tag (wird wohl der Sonntag werden) die Posts vorplanen und vorschreiben und dann nach und nach online bringen. Mal sehen, ob das Besserung bringt. 

Ich drücke jedenfalls jeden einzelnen von euch, der sich weiterhin meine Posts durchliest & daran interessier ist, was ich schreibe.

Kommen wir zur Salatpizza

 Ich habe schon immer gerne mit meiner Mitbewohnerin zusammen gekocht – nur mittlerweile sitzen wir nicht mehr nur zu zweit am Tisch und reden endlos lange über Alles und Jeden. Nein, inzwischen sind mindestens zwei Personen dazu gekommen und die eine davon ist meine kleine Schwester

Sie jammert jedes Mal rum, wie schlecht sie sich fühlt, dass wir immer für sie mitkochen und gelobt, dass sie bald für sich alleine kochen wird – am nächsten Tag sitzt sie aber wieder dabei und ich sage ihr immer: Du bist meine kleine Schwester – wir kochen gerne für dich mit. 

Meine Schwester ist jedenfalls Vegetarierin. Bei vielen Rezepten geht es sogar erstaunlich einfach sowohl vegetarisch als auch ja wie nennt man das eigentlich? fleischhaltig (?) zu kochen. Vor kurzem haben wir dann allerdings ein komplett vegetarisches Rezept ausprobiert und das möchte ich euch heute zeigen. 
Das Rezept ist wirklich schnell gemacht und es schmeckt auch wirklich gut (das sagen nicht nur die Veggies unter uns sondern auch die Fleischesser).  Zugegeben – bei dem Pizzateig habe ich mehr als nur geschummelt und Fertig-Teig aus dem Supermarkt benutzt. Wenn es schnell gehen soll (und das geht es bei diesem Rezept wirklich) ist das aber das einfachste.

 Ihr benötigt:

♥ einmal Fertig-Pizzateig (die Ambitionierten unter euch können sich aber auch gerne die Mühe machen und eigenen Teig herstellen)
♥ Creme Fraiche (ein Becher reicht locker)
♥ Tomatenmark (auch hier reicht eine kleine Packung)
♥ Parmesan (gehobelt am besten)
♥ 1 – 2 Mozarella
♥ einmal Feta
♥ Ruccola (es gibt ja oft diese größeren Packungen im Supermarkt – eine davon reicht)
♥ Petersilie (eine Handvoll)
♥ Zwiebeln  (ein bis zwei)
♥ Dressing nach Wahl (am besten schmeckt ein selbstgemachtes Honig-Senf-Dressing)

 1 Rollt den Pizzateig auf ein Backbleck (oder verknetet ihn und rollt ihn dann mit einem Nudelholz in runde Pizzaböden, damit es für die Fotos viel viel besser aussieht)
2 auf den Pizzateig verteilt ihr jeweils (Hälfte Hälfte, wenn ihr beides ausprobieren wollt; wenn ihr eh schon wisst, dass ihr das eine nicht mögt, dann nur das andere) Tomatenmark und Creme Fraiche. Die Tomatenmark-Pizza ergibt – oh Wunder – die rote Pizza; die Creme-Fraiche-Pizza die weiße Pizza. 
3 Auf den bestrichenen Pizzateig kommen nun gehobelter Mozarella, zerbröckelter Feta und gehobelter Parmesam. Das Ganze geht dann für ca 15 Minuten bei 160 ° – 180 ° C in den Backofen (schaut einfach mal, wann es euch reicht)
4 Währenddessen schneidet ihr die Zwiebeln klein, mischt sie mit dem gewaschenen Ruccola und der etwas zerkleinerten Petersilie. 
5 Für das Dressing könnt ihr im Prinzip alles nehmen, was euch so schmeckt. Wir haben uns ein normales Honig-Senf-Dressing (ein bisschen Säure passt super zur Pizza) zubereitet.
6 Sobald die Pizza im Ofen fertig ist, könnt ihr den Salat mit dem Dressing mischen und auf der Pizza verteilen. Anschließend gebt ihr noch etwas Parmesan (auf den Fotos nicht zu sehen, weil ich Depp das vergessen habe) auf das Ganze. Dann aber bitte sofort essen und nicht mehr allzulange warten.

Und fertig ist eure Salatpizza. Übrigens: wer auf seinen Pizzakäse nicht verzichten kann (Hallo Papa): wenn ihr zum Mozarella, Feta & Parmesan auch noch etwas Pizzakäse auf die Pizza gebt schmeckt es immer noch sehr gut und ihr habt die Pizzakäse-Esser auch zufrieden gestellt. 
12 Gedanken zu „{Veggie} Salat-Pizza & ein paar Gedanken“
  1. Ich musste grad ein wenig schmunzeln, weil bei mir gestern auch ein Rezept für sehr ähnliche Pizzen raus kam: http://www.jsfabulousworld.de/2014/06/rezept-mini-pizza.html

    Aber deins sieht auch wirklich lecker aus :)

  2. Mhh das sieht wirklich super lecker aus!! Und vielen lieben Dank für Deinen lieben Kommi, der hat mich wirklich gefreut :)

  3. Das sieht ja wirklich lecker aus :)
    Also zu deiner Frage: Der Tangle Teezer wird ja ziemlich gehypt (wird das so geschrieben??!! :D ) und ich dachte mir, nachdem ich so oft an ihm vorbei gegangen bin, ‚jetzt kaufst du dir den!‘. Das ist eine Bürste, die du sowohl bei nassen als auch bei trockenen Haaren anwenden kannst. Zudem soll sie die Haare entknoten ohne zu ziepen und zu reißen.
    Also ich muss sagen, ich bin ganz zufrieden mit der Bürste. Es ziept wirklich nie und bei nassen Haare benutze ich sie besonders gerne, denn ich habe das Gefühlt, das sie kaputte Haare entfernt. Zumindest sind bei mir immer so kaputte und komische Haare drin (Ich hoffe du weißt was ich damit meine) ;)

  4. Mhh, darauf hätte ich jetzt auch Appetit :) Ich hoffe, dass es auf meinem Blog auch irgendwann mal wieder bunter und lebendiger wird. Wichtig ist aber immer, dass man sich zum Bloggen nicht gezwungen fühlen sollte. An erster Stellte steht ja der Spaß und die Freude daran :)

  5. Das Rezept sieht echt total gut aus! Könnte man ja auch echt mal nachbacken :P

    So ist es wirklich mit Tags :) So lernt man die Bloggerinnen dahinter einfach besser kennen & kann selbst diesen Tag ausfüllen :) Auch finde ich es irgendwie eine tolle Abwechslung & ein „Lückenfüller“^^

    Ja der Urlaub war wirklich erholsam, habe viel gesehen & unternommen, aber ging natürlich viel zu schnell rum :P

  6. Die Salatpizza schaut lecker aus! :) Und mit dem Bloggen darf man sich selbst nicht allzu sehr unter Druck setzen, denke ich. Wenn man mal etwas weniger Zeit zum Bloggen hat, ist das halt so und kein Beinbruch. :) Mir hilft es generell, Zeiten zum Bloggen einzuplanen. Ich schreibe mir beispielsweise 1-2 Blog-Stunden genauso sehr in meinen Terminkalender wie Treffen mit Freunden oder Zahnarztbesuche. :D

    GLG, Sabrina

  7. Ich glaub, da bist du nicht die einzige die das nicht wusste :D DiD ist „Dahoam is Dahoam“ und eine bayrische Serie :)
    Bisjetzt weiss es eben nur eine Freundin, aber wer weiss vielleicht findet es meine Schwester auch raus :D Ich werd es sehen :p
    Und setzt dich mitm Bloggen, Kommentare schreiben etc nicht unter Druck. Nicht dass du irgendwann keinen Spaß mehr an der Sache hast! :)

  8. Ich kenne das. Manchmal hat man einfach keine Lust zu bloggen, aber ich fände es sehr schade, wenn du deinen Blog aufgeben würdest.
    Die Pizza sieht übrigens lecker aus, aber ich habe dann doch lieber noch ein paar Scheiben Salami drauf. :D

    Danke! Eigentlich kenne ich mich mit Schminke auch nicht so aus. Da schnappe ich nur immer mal wieder was bei den zahlreichen Beautyblogs auf. :D Aber wer weiß, vielleicht blogge ich in Zukunft noch mehr über das Thema.

    Bei trockenen Lippen kann ich eigentlich nur Labello empfehlen. Das wirkt Wunder! :)

  9. Hallo Anne,
    danke für deinen süßen Kommentar auf meinem Blog! :)
    Ich hoffe, du bist jetzt wieder gesund & kannst „Night School“ weiterlesen. :D
    Liebe Grüße ♥

  10. bin diese woche auch mal wieda unter die pizza-befürworter gegangen und hab mir 6 von diesen kleineren 150g dingern geholt, die reichen mir völlig aus! selbst machen is natürlich noch viel toller, dafür fehlen mir aber do muse und zeit…
    ja, es gibt ja sogar viele menschen die gerade zu aufgehen bei problemlösungen, ferdinand von schirach z.b. aus eurer branche.. apropros was macht die jura karriere? :p

  11. Das mit der Zeit kommt mir sooo bekannt vor. Im Endeffekt hast du genau das geschrieben, was ich mir jetzt auch schon sehr oft gedacht habe. Letztlich fehlt es halt manchmal einfach an der Zeit wirklich die Posts zu vorzubereiten wie man sie gerne hätte. Gerade wenn man sich Mühe gibt und etwas perfektionistisch ist ist das schon schwierig… aber bei mir gilt einfach Qualität vor Quantität und mir ist das wichtiger.

    Vielen lieben Dank!
    Ich bin einfach generell zur Zeit wirklich begeistert von Doppelbelichtung. Ist einfach eine schöne Spielerei. ;)

  12. Ich denke das Problem mit der Zeit haben wir alle einmal, jedoch würde ich mich da gar nicht so rein stressen. Es gibt halt Zeiten, da hat man mehr Zeit und wiederum welche, wo man halt nicht so zum Bloggen kommt. Ich denke jeder versteht, dass das Privatleben immer Vorrang hat. Jedoch kann ich dir wirklich empfehlen Posts vorzubereiten, ist zumindest das was ich tue. Sobald ein Tag kommt, an dem ich echt nichts vorhabe setzte ich mich hin und versuche meine Ideen umzusetzen. Somit habe ich immer recht viel im Dashboard, das für die Zeiten da ist, wenn ich im Stress bin und einfach nicht dazu komme zeitgleich die Posts zu erstellen.

    Das Bild zum Rezept habe ich schon auf Instagram gesehen und fand das es da schon super lecker aussah. Hat sich auch nicht geändert und hört sich auch sehr einfach an ;).

    Danke auch für dein liebes Kommentar <3.
    Ja im Moment nutze ich Instagram neben Privaten Bildern auch etwas um auf meine Beiträge aufmerksam zu machen, finde das ein gutes Network dazu, weil man halt echt mit ein paar Sätzen die ganze Welt ansprechen kann :).
    Dann ging es dir wie mir. Ich hatte wie oben erwähnt auch Stellen, die ich mir anders gewünscht hätte, aber nachdem ich durch war, mich mit dem Buch noch mal gedanklich auseinandergesetzt hatte, fand ich es wirklich gut so. Gerade das sie nicht dieses typische Jugendbuch Ende gewählt haben, macht die Trilogie so besonders und lässt sie hervor stechen. Und ich war zumindest froh, dass Katniss und Peeta am Ende doch noch zueinander finden, somit war ich da zumindest glücklich.

    Den zweiten fand ich bisher auch am Besten. Ich bin mal gespannt, ob die letzten Teile das noch toppen können. Ich muss ja gestehen, dass ich bei Teil 2 vor allem die Szenen toll fanden, die es nicht im Buch gab. Ich finde die haben sie sehr gut umgesetzt, da sie den Film spannender gemacht haben, aber trotz allem dem Buch treu blieben. In den nächsten beiden Teilen wird es da wohl auch ein paar geben.