{creative} Bastel-Essentials I

Wenn ihr diese Zeilen hier lest, bin ich fürs Erste durch mit meinen Prüfungen und kann so langsam wieder ein wenig zurück in die Bloggerwelt eintauchen. Heute möchte ich eine Art neue Kategorie einführen, die so neu eigentlich gar nicht ist. Und mit ihr auch gleichzeitig einige Änderungen auf dem Blog hier ankündigen – wann diese Änderungen kommen und wie genau ich sie umsetze, kann ich euch noch nicht sagen. Ihr werdet es aber gleich erfahren, wenn es Neuigkeiten gibt.
Ich möchte künftig gerne alle kreativen Posts, die mit Basteln & Werkeln zu tun haben, unter dem Namen „Creative“ laufen lassen. Ich bin euch noch ettliche Memorybook-Posts schuldig – denn auch wenn ich sie bisher nicht wirklich zuverlässig zeigen konnte – tatsächlich bin ich auf dem neusten Stand und bastel jeden Monat fleißig weiter. Außerdem überlege ich, ob ich ggf. ebenfalls mit dem allseits bekannten Project Life anfange – und die Filofaxe lächeln mich auch immer so lieb an. Naja. Wir werden sehen. Heute gibt es zumindest mal einen kleinen Anfang in dieser Kategorie: Bastel-Essentials.
So richtige Essentials sind es teilweise nicht – aber das sind so meine Materialien, mit denen ich zur Zeit bastel und natürlich könnte ich am liebsten die zehnfache Menge davon haben und hätte gefühlt immer noch zu wenig, aber es ist ein guter Anfang, mit dem sich so Einiges machen lässt.
Fangen wir mit den ganz einfachen Dingen an: Klebe, Schere, Stift & Lineal benötige ich eigentlich immer. Egal, ob ich Fotos noch zurrecht schneiden muss oder meine Papiere in die richtige Form bringen möchte. Ohne geht es nicht. Seit kurzer Zeit ist zudem eine kleine aber feine Schneidemaschine bei mir eingezogen, mit der ich alles viel sauberer und schneller schneiden kann. Herrlich! Die Maschine ist für mich ein absolutes Nice-To-Have, aber selbstverständlich kein Muss.
Eine weitere tolle Erfindung ist mein Dymo Prägegerät – meine Handschrift ist teilweise ein richtiger Graus und für schöne Beschriftungen benutze ich da lieber mein Prägegerät.
Als wirkliches Essential dagegen würde ich Scrapbooking-Papier bezeichnen. Das gibt es in verschiedenen Läden und Onlineshops als vollständige Kit-Versionen mit verschiedenen Papieren zu einem Thema – aber es gibt auch viele Bögen einzeln. Ich habe zur Zeit eigentlich nur einzelne Papiere, weil mir oft immer ein bestimmtes Papier ganz gut gefällt. Ganz große Liebe empfinde ich zur Zeit für das Gold-Glitzer-Papier – es ist hier bei mir zwar unglaublich teuer, aber dafür ist es einfach nur toll toll toll.
Ein weiteres Essential sind meiner Meinung nach Washi Tapes / Masking Tapes. (Worin besteht eigentlich der Unterschied? Weiß das jemand?) Die gibt es in allen Farben und Mustern, in „normalem“ Reispapier, aus Stoff oder Strick. Je nachdem, was einem da so gefällt eben.
Weiterhin gibt es noch viele kleine Dinge, die eine einfach gestaltete Seite sofort aufpeppen können. Ich habe zur Zeit leider noch fast gar kein „Zubehör“ – diese kleinen Holzfigürchen in Form von Herzen, Pfeilen & Kameras haben es mir aber absolut angetan. Für mein Memorybook verwende ich auch sehr gerne verschieden große Folientaschen, in die man Fotos & Papiere super einfach schön verstauen kann. Außerdem stehe ich zur Zeit total auf Stempel – die bewundere ich zur Zeit allerdings noch von der Ferne aus.

{Rezept} Apfel-Marzipan-Schnitten

Heute habe ich ein leckeres, herbstliches Rezept für euch. Yvonne von „Experimente aus meiner Küche“ hat vor einiger Zeit ein total leckeres Rezept bei Instagram (und natürlich auch auf ihrem Blog) gepostet, das ich unbedingt nachbacken wollte. Es enthält nämlich nur Lieblingszutaten von mir und musste daher einfach gut schmecken.
Die Rede ist von Apfel-Blätterteig-Schnitten mit Marzipanschmand. Mmhhh. Läuft einem da nicht schon das Wasser im Mund allein beim Lesen des Rezeptes zusammen?
Das Rezept ist jedenfalls super einfach und super schnell ohne großen Aufwand gemacht. Ich habe es ein klitzekleines bisschen abgeändert, weil ich Marzipan zwar mag – es aber nicht in einer so großen Menge haben wollte.
Ihr benötigt:
♥ 75 – 100 g Marzipan
♥ 200 g Schmand
♥ 2 TL Zucker
♥ 1 Packung Blätterteig aus dem Kühlregal oder Tiefkühlregal
♥ 3 Äpfel
♥ Zimt
gestiftete Mandeln
  
Zunächst heizt ihr den Backofen auf ca 180°C vor. Dann nehmt ihr den Blätterteig aus dem Kühlschrank oder Tiefkühlfach und lasst ihn ein wenig auftauen. Den Marzipan müsst ihr irgendwie versuchen, weich zu machen. Yvonne hat vorgeschlagen, ihn zu raspeln oder mit einer Gabel weich zu machen. Ich hab ihn mit meinem Mixer bearbeitet – so richtig funktioniert hat es nicht, sodass ich ein paar Klumpen hatte. Bekommt man mit etwas Geduld aber sicherlich hin ;) Dann vermischt ihr den Schmand mit dem Zucker, rührt gut um und gebt dann das Marzipan hinzu und rührt erneut gut um.
Die Äpfel schält ihr in kleine Schnitzer. Anschließend verteilt ihr die Marzipan-Masse auf dem Blätterteig, verteilt darüber die Apfelschnitze und streut etwas Zimt darüber. (Yvonne hat Bratapfelgewürz genommen) Ich habe zusätzlich noch ein paar gestiftete Mandeln dazu gegeben. Das Ganze kommt dann für ca 15 – 20 Minuten in den Backofen.
Und das war’s auch schon :) Ein – wie ich finde – absolut perfektes süßes Rezept für den Herbst und sicherlich auch noch für die Weihnachtszeit als gute Alternative zum Bratapfel oder als schnelles Apfelküchlein.
Hiermit kann ich übrigens endlich mal einen 101-Dinge-Punkt abhaken: ein süßes Rezept habe ich euch jetzt mal vorgestellt. Zwar habe ich mir selber ja die „Befreiung“ auferlegt, dass ich für nicht-geschaffte Punkte im Rahmen „Blog“ keine Strafe zahlen muss – trotzdem versuche ich, es so gut wie möglich einzuhalten.
Das war es auch schon für heute. Ich wünsche euch viel Spaß beim Nachkochen & einen guten Appetit