{Lifestyle} Meet my new Instagram Account

Hallo ihr Lieben

ich habe heute einen kleinen Informations-Post für euch. Diejenigen, die mich auf Facebook abonniert haben, wissen es vermutlich bereits, genauso wie diejenigen, die mir auf meinem normalen Instagram-Account folgen:

ich habe mich vor einiger Zeit dazu entschlossen, einen zweiten Instagram-Account zu eröffnen. Mein Haupt-Account ist mit der Zeit mehr oder weniger zu einem Planner-Account geworden. Das liegt daran, dass ich einige private Dinge gar nicht so unbedingt auf Instagram teilen möchte und die Plannerei nun mal zu meinem großen Hobby geworden ist. Auf meinem normalen Account habe ich auch sehr viele Planner-Ladies abonniert. Gleichzeitig habe ich gemerkt, dass ich auch meine Bücher gerne mehr integerieren würde. Und nicht jeder mag Planner-Fotos. Ich liebe Bücher-Instagram-Accounts und habe nun kurzerhand selber einen eröffnet.

Er ist noch sehr frisch und noch sind gar nicht so viele Beiträge vorhanden, ich freu mich aber trotzdem, wenn ihr mal vorbeischaut :) Finden könnt ihr mich unter

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{books} Die Enklave – Ann Aguirre

Hallo ihr Lieben

Ich habe nach langer Zeit endlich mal wieder einen Blogpost vorbereitet. Momentan ist meine Zeit wieder sehr knapp bemessen, sodass ich nicht so häufig zum Bloggen komme – ihr kennt das ja von mir.

Mittlerweile habe ich bereits Buch Nr. 17 von meinen vorgenommenen 30 Büchern für 2015 fertig gelesen. Sieht doch ganz gut aus, die Bücher-Challenge oder? Habt ihr euch auch eine bestimmte Bücheranzahl für 2015 vorgenommen? (Hatte ich zuerst eigentlich gar nicht, aber auf meinen goodreads Account wurde mir das dann irgendwann mal vorgeschlagen, also habe ich mir 30 Bücher vorgenommen. Die App erinnert mich dann immer ganz freundlich daran, wie viel ich noch zu lesen habe und wie weit ich zurück hänge ;) )

Ich möchte euch heute jedenfalls das Buch vorstellen, welches ich zuletzt gelesen habe. Ich habe in letzter Zeit relativ viele Bücher gelesen – da sind ziemlich viele Reihen dabei, die ich eigentlich gerne erst dann rezensieren möchte, wenn ich die komplette Reihe/Trilogie durchgelesen habe. Dieser Roman, den ich euch heute vorstelle ist zwar ebenfalls nur der erste Teil von insgesamt 3 Büchern, trotzdem ist meine Wahl jetzt einfach auf dieses Buch gefallen:

Die Enklave von Ann Aguirre

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Die Enklave handelt von der Jägerin Zwei, die in den Ubahn-Tunnel einer Großstadt aufwächst. Die Oberfläche ist unbewohnbar, weswegen sich ein Leben unter der Erdoberfläche entwickelt hat. In der Enklave, in der Zwei lebt, werden die Menschen nicht älter als 25 Jahre alt und kämpfen dort mit Krankheiten, Hunger und mutierten Menschen ums Überleben. Eines Tages wird Zwei aus der Enklave verbannt und es bleibt ihr nichts anderes übrig, als sich an die Erdoberfläche zu wagen. Ihr Jagd-Partner Bleich entschließt sich, sie zu begleiten.

Meine Meinung

Das Buch fiel mir in die Hände und ich horchte auf, weil mich die Grundgeschichte an Metro2033 von Dmitry Glukhovsky erinnerte. Ein Überleben in den Ubahn-Tunneln, nachdem die Erdoberfläche unbewohnbar wurde? Mutierte Kreaturen, die das Überleben schwer machen? Als ich das Buch anfing wurde mir schnell klar, dass es sich hierbei nicht um einen Metro-Ableger handelte. Die Enklave ist deutlich weniger ausgebaut und durchdacht. Einige Fragen – insbesondere rund um das World-Building – sind mir persönlich offen geblieben. Auf knapp 350 Seiten darf man allerdings nicht so viel ausgebaute Hintergrundinformation erwarten, wie auf einem 800 Seiten Buch. Das Buch geht flott voran, auf unnötige Längen wird komplett verzichtet, in eigentlich jedem Kapitel geschieht etwas, was für die Haupthandlung des Buches wichtig ist.

Wie gesagt – auf gut 350 Seiten und einer relativ weitläufigen Entwicklung kann man nicht viel „Schnick-Schnack“ und Drumherum erwarten, genau das hat mir z.B. bei Metro2033 aber sehr gefallen, sodass ich es hier ein wenig vermisst habe.

Schnell wird im Buch klar, dass die Protagonisten die Tunnel verlassen müssen, sodass ein großer Teil des Buches auf der Erdoberfläche spielt. Auch hier taten sich einige logische Brüche auf – wieso kennen die Stadt-Gangs die mutierten Kreaturen, die aus den Ubahn-Tunneln kommen nicht, einige Kilometer vor der Stadt, wo es keine Ubahn-Tunnel und Eingänge gibt, kennt man sich aber sehr gut mit ihnen aus? Ich persönlich hätte mir noch Erklärungen gewünscht, wieso die Erdoberfläche (zumindest wohl eine zeitlang) unbewohnbar war. Was trieb die Menschen in die Tunnel? Wie lange ist das her? Vielleicht folgt das aber noch.

Als ich anfing zu lesen und auch währenddessen ging ich davon aus, dass „Die Enklave“ ein Stand-Alone Roman ist und dass nach diesem Teil Schluss war. Dementsprechend kurz und überhastet kam mir das Ende vor. Auf gut 10 Seiten wird beschrieben, wie die Protagonisten nun zurrecht kommen (müssen). Mittlerweile weiß ich, dass es zwei weitere Teile gibt, wobei bisher nur der zweite ins Deutsche übersetzt wurde. (Korrigiert mich bitte, wenn ich da falsch liege).  Diese beiden Teile werde ich sicherlich ebenfalls lesen. Der erste Teil hat auf jeden Fall Lust auf mehr gemacht und natürlich möchte ich nun schon wissen, wie es weiter geht.

Der Schreibstil war im Übrigen sehr flüssig – nichts, was man irgendwie hervorheben könnte, aber zumindest so, dass man das Buch gut in einem Rutsch durchlesen kann. Die Namen haben mich ein klein wenig gestört, wie gesagt: die Hauptperson heißt Zwei, ihr Partner Bleich. In der Originalversion heißen die beiden Deuce & Fade, was ich weitaus passender finde. Ich bin der Meinung, es hätte nicht geschadet, die englischen Namen hier eins zu eins zu übernehmen. Zwar sind viele Namen an Gegenstände angelehnt und eher praktischer Natur, aber „Zwei“ und „Bleich“ liest sich einfach mal nicht so schön wie „Deuce“ und „Fade“.

Was mich auch etwas gestört hat, war die fehlende Gefahr. Im Laufe der Geschichte tauchen immer wieder Störenfriede, Kreaturen oder sonstige Situationen auf, die brenzlig werden könnten. Letztendlich sind Zwei und Bleich so gut im Kämpfen, dass sie sich zwar Sorgen machen, man als Leser aber überhaupt nicht das Gefühl bekommt, als sei hier eine ernsthafte Gefahr anzunehmen. Eine einzige Szene – in den Ubahn-Tunneln auf einem Erkundungsgang zu der nächstentfernten Enklave – hat in mir kurz den „Ohh, jetzt wird’s brenzlig“ Effekt hervorgerufen. So düster, wie es z.B. auf den originalen Covern aussieht, ist das Buch aus meiner Sicht aber keineswegs.

Das relativ abrupte Ende habe ich bereits erwähnt. Was mir wiederum gut gefallen hat, war die Romantik, die zwar (noch) nicht die „epische Liebe“ darstellt, als die sie angeprisen wird, trotzdem aber immer wieder aufkeimt. Nichtsdestotrotz bleibt sie im Hintergrund und beeinflusst auch das Verhalten der Personen nicht allzusehr.

Und auch wenn ich jetzt relativ viele kritische Punkte aufgezählt habe, hat mir das Buch insgesamt wirklich gut gefallen. Kein Page-Turner, musste es aber mit der Länge auch nicht sein. Die Idee ist nicht neu, trotzdem schön umgesetzt. Die Autorin schafft es, dass man wissen möchte, wie es weiter geht – nicht zuletzt dadurch, dass einige Fragen noch offen sind.

Bewertung

35sterne

3 1/2 von 5 Sternen