Archiv der Kategorie: Saisonal

{Weihnachtsgeschenk} Mein erstes eigenes Kochbuch

Ihr Lieben!
Ich habe mich unheimlich über eure lieben Kommentare zum letzten Post gefreut! Bald wird es noch ein paar mehr Details aus dem Zimmer geben, davor muss ich aber erst mal aufräumen. 
Kennt ihr die Tage, an denen ihr absolut unmotiviert seid und irgendwie so gar nichts auf die Reihe bekommt? So ein Tag ist heute für mich. Ich konnte irgendwie die halbe Nacht nicht schlafen – und da ich glücklicherweise heute keine dringenden Termine hatte, bin ich einfach im Bett geblieben. Und jetzt sitze ich gerade im Chiller-Look am Laptop und überlege, ob ich meine Mitbewohnerin zu überreden versuche, heute ganz bequem mit mir bei Burger King zu bestellen. 
Und wenn ich schon nichts mache, dann kann ich wenigstens ein klitzekleines bisschen produktiv sein und euch eine Sache zeigen, die ich euch schon ganz lange zeigen wollte.
Meine Schwester und ich haben unseren Eltern und unseren Großeltern zu Weihnachten ein Büchleich geschenkt – und zwar nicht nur irgendeins, sondern ein selbstgemachtes Kochbuch mit unseren Lieblingsrezepten. Wir haben dafür natürlich fleißig gekocht und fotografiert und die Seiten dann in Photoshop selber bearbeitet – und dann als Fotobuch ausdrucken lassen. Und das Ergebnis könnt ihr heute hier sehen. Ich zeige euch nämlich ein paar meiner Lieblingsseiten aus dem Kochbuch. 
Es sind komischerweise eigentlich nur „Süße“ Seiten geworden – die Herzhaften sind zwar auch ganz schön, aber nicht so richtig rosa-schön ;) Ihr versteht schon? Einige der Rezepte habe ich selber schon hier auf dem Blog vorgestellt, die anderen werden in der nächsten Zeit noch folgen. Es sind nämlich alles wirklich nur Lieblingsrezepte von mir und meiner Familie – sie schmecken also alle wirklich gut.

Die Schnatz-Giotto-Cupcakes kennt ihr ja bereits. Ich habe sie damals als Dessert zu unserem Hogwarts-Pre-Dinner gebacken, weil sie mit den kleinen Giottokugeln einfach so aussehen, wie Schnätze. Das Rezept für die Cupcakes findet ihr hier.

Auch die Baileys-Fondant Torte habe ich bereits auf dem Blog vorgestellt. Das Rezept für die Füllung (also die Baileys-Füllung) stammt ursprünglich von Fräulein Klein – den Rest habe ich ein wenig so abgeändert, wie es mir am besten schmeckt. Die Torte habe ich schon öfter auf Familienfeiern gemacht und sie ist jedes Mal immer gut angekommen. Die Torte gehört auf jeden Fall zu meinen Lieblingstorten – egal ob mit oder ohne Fondant. Das Rezept findet ihr hier.

Auch den Träubleskuchen kennt ihr schon. Wie ihr erkennen könnt, ist er nach einem Rezept von Oma gebacken worden. Meine Großeltern und meine Eltern haben sich übrigens unheimlich über das Kochbuch gefreut, besonders meine Oma war ganz glücklich Das Rezept zum Träubleskuchen findet ihr hier

Wie ihr sehen könnt, haben wir die Seiten immer nach einem bestimmten Schema aufgebaut – ein großes Bild mit der Speise auf der einen Seite, auf der anderen Seite dann mehrere kleinere Bilder und natürlich das Rezept. Mir gefällt der Aufbau sehr gut – aber vielleicht fällt mir für das nächste Kochbuch noch ein anderer Aufbau ein.

 

Dieses Rezept kennt ihr noch nicht – es ist ein unglaublich leckeres Dessert. Besonders für Himbeer-Liebhaber, wie mich. Das Himbeer-Mascarpone-Dessert werdet ihr aber bald hier auf dem Blog finden. 
 
Und wie das dann so ist – kaum ist das Kochbuch fertig geworden, sind mir schon wieder mindestens 10 neue Rezepte eingefallen, die man auch noch machen könnte. Ich bin im Übrigen mit der Qualtität sehr zufrieden und dadurch, dass man seine Seiten wirklich komplett selber gestalten kann, wird es wohl nicht das letzte Kochbuch dieser Art sein, dass ich schenken werde. 
Habt ihr selber auch schon mal ein Kochbuch mit euren Lieblingsrezepten verschenkt?

{Last Minute DIY} Ombre-Eier & Tischdekoration

Dieses Mal bin ich wieder unheimlich spät dran. Während auf vielen anderen Blogs schon tolle Oster-DIY und Rezepte zu lesen waren, gab es bei mir eher gar nichts. Ihr werdet auch sicherlich nach Ostern noch einige Rezpete u.Ä. bekommen – das bringt euch zwar für dieses Osterfest nichts mehr – vielleicht aber für nächstes Jahr?
Gestern Abend wurden bei mir noch schnell Eier gefärbt. Normalerweise färbe ich sie immer ganz klassisch, schön bunt. Dieses Jahr wollte ich aber unbedingt eine Technik ausprobieren, die ich im Backbuch von Fräulein Klein gefunden habe: Ombre-Eier
Dafür habe ich ganz normale Eierfarbtabletten, die es in jeder Drogerie zu kaufen gibt, benutzt. Die Farbtabletten habe ich geviertelt (in meinen zwei Packungen waren je fünf verschiedene Farben – mal vier ergibt das 20 gefärbte Eier pro Packung) Die Farben habe ich dann mit etwas Essig und heißem Wasser angeführt und in kleine Glässchen gefüllt. Dann kam jeweils ein Ei dazu (die Gläser waren so eng, dass das Ei darin fast stehen konnte) Das Wasser sollte nach der ersten Füllung höchstens bis zur Mitte des Eis stehen. Nach etwa 2 – 4 Minuten (je nach Farbe) habe ich wieder einen Schluck Wasser hinzugegeben und das ganze dann nocheinmal wiederholt. 
Bei den ersten Versuchen kann man ganz gut erkennen, dass ich etwas gebraucht habe, um bei jeder Farbe die richtige Zeit abzuschätzen. Das waren pro Farbe etwa 1 – 2 Eier.
Bei den späteren Versuchen habe ich dann aber meinen gewünschten Ombre-Effekt hinbekommen. Ich finde die Eier unheimlich schön. Zwar sind sie immer noch schön bunt (und das müssen sie für mich an Ostern sein) aber haben dann doch irgendwie noch etwas Besonderes. 
Solltet ihr also noch keine gefärbten Eier zu Hause haben, könnt ihr diese noch schnell zaubern. Yvonne hat in ihrem Buch ursprünglich Lebensmittelpaste benutzt – ich, wie gesagt, normale Eierfarbe. Es sollte also eigentlich mit allen Farben funktionieren, die mit Wasser gefärbt werden. 
Und falls ihr für morgen noch keine passende Tischdekoration und Tischkärtchen habt (bei uns ist morgen großer Familienbrunch angesagt) könnt ihr die Eier (natürlich auch anders gefärbt) ganz einfach zur Tischdekoration umfunktionieren. 
Dazu stelle ich einfach ein gefärbtes Ei in einen passenden Halter, schreibe den Namen der jeweiligen Person darauf und umwickele das Ei mit einem Bast-Band. Easy Peasy Lemonsqueasy. 
Ich hoffe, dieses kleine DIY hat euch gefallen, ihr könnt es vielleicht noch umsetzen und habt vor allem wunderschöne Ostern!